Geschätzte Medienschaffende
Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) befeuert Börsen und Investitionen. Eine zentrale Erwartung dabei ist, dass KI zu einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität führt. Brian Mandt, Chefökonom der Luzerner Kantonalbank (LUKB), hat sich in der beigefügten Analyse mit dem volkswirtschaftlichen Einfluss von KI beschäftigt.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Es herrscht Einigkeit darüber, dass KI die gesamtwirtschaftliche Produktivität steigert. Schätzungen der zu erwartenden jährlichen Beiträge von KI zur Wachstumsrate der Arbeitsproduktivität reichen von 0,1 bis 3,3 Prozentpunkten.
Berufe am unteren Ende der Lohnverteilung sind am wenigsten von KI bedroht, da es sich überwiegend um körperliche und personenbezogen geprägte Tätigkeiten handelt. Wissensintensive Büro- und Fachberufe sind dagegen stark betroffen.
40 % der derzeitigen Tätigkeiten lassen sich gemäss einer Schätzung des Penn Wharton Institutes potenziell mit generativer KI automatisieren. Da das nicht immer rentabel ist, wird angenommen, dass letztendlich 23 % automatisiert werden.
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