11. März 2026, 16.00 Uhr

LUKB-Konjunktur-Szenarien: Realwirtschaftliche Folgen des Iran-Krieges bleiben überschaubar  

 

Geschätzte Medienschaffende

 Das Research-Team der LUKB publiziert regelmässig Konjunkturanalysen für ausgewählte Wirtschaftsräume. Am heutigen 11. März 2026 stellen wir Ihnen aktualisierte Konjunkturszenarien zu den möglichen Folge des Iran-Krieges zu.

In ihrem neuen Basisszenario (Basis März 2026) gehen die LUKB-Analysten davon aus, dass die militärische Auseinandersetzung zeitlich und lokal begrenzt bleibt. Es käme damit nicht zu schwerwiegenden und anhaltenden Disruptionen der globalen Öl- und Gasversorgung. Nach kurzfristigen Schwankungen würde der Ölpreis im Durchschnitt der nächsten drei Monate bei ca. 80 US-Dollar pro Barrel liegen und bis Jahresende auf rund 60 US-Dollar sinken.

Das BIP-Wachstum der Schweiz, des Euroraums und der USA würde dadurch bis maximal 0,1 Prozentpunkte reduziert werden. So würde es für die Schweiz inflationsbereinigt auf 1,2 % zurückgehen (bisherige Annahme: 1,3 %). Die Inflation würde etwas höher ausfallen: In der Schweiz 0,6 % im Jahresschnitt (bisherige Annahme:  0,1 %), in den USA wegen des höheren Energieanteils im Konsumentenpreisindex 3,2 % (bisherige Annahme: 0,3 %).

Auch im Worst-Case-Szenario – bei einem Ölpreis von durchschnittlich 100 US-Dollar pro Barrel über sechs Monate – wären die realwirtschaftlichen Folgen überschaubar. In diesem Szenario würde das Wirtschaftswachstum in der Schweiz und im Euroraum im Jahr 2026 um ca. 0,2 Prozentpunkte niedriger ausfallen als im Basisszenario vom Februar, in den USA um 0,3 Prozentpunkte niedriger. Die Inflationsraten würden dagegen kräftig steigen.

Das Dokument mit den detaillierten Ausführungen finden Sie auf dieser Seite verlinkt.

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen eine spannende Lektüre.

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