Sehr geehrte Medienschaffende
Das Investment Office der Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat aktualisierte Länderblätter sowie den Konjunkturausblick mit Stand vom 17. September 2026 veröffentlicht. Die globale Wirtschaft blieb in den letzten Monaten einmal mehr widerstandsfähig. Eine Reihe der analysierten Länder hat sich trotz des Irankrieges sogar erstaunlich kräftig entwickelt.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Schweiz: Die Wirtschaftsleistung (BIP) wuchs im 2. Quartal bereinigt um Preis- und Saisoneffekte um 1,9 % gegenüber dem Vorquartal, der kräftigste Anstieg seit dem 3. Quartal 2021 und zudem breit basiert. Für das Gesamtjahr erwarten die LUKB-Analysten ein BIP-Wachstum von 2,4 % und eine Inflationsrate von 0,7 %.
Euroraum: Entgegen früherer Zweifel wuchs die Wirtschaft im 2. Quartal mit real (preisbereinigt) 0,6 % gegenüber dem Vorquartal stärker als die US-Wirtschaft. Die Wachstumsbasis ist breit, die Wirtschaft zeigt sich resilient. Für 2026 erwarten die LUKB-Analysten ein BIP-Wachstum von 1,1 % und eine Inflationsrate von 2,9 %.
USA: Die Wirtschaft wächst zunehmend unterdurchschnittlich. Abseits von Investitionen im Zusammenhang mit KI sieht es mau aus. Der private Konsum als bislang wichtigster Wachstumsträger verliert an Dynamik. Die LUKL-Analysten erwarten für 2026 ein BIP-Wachstum von 1,9 % und eine Inflationsrate von 3,2 %.
China: Das BIP wuchs im 2. Quartal um 4,3 %. Doch es sind vor allem die Exporte und die staatlich subventionierte High-Tech-Branche, die dazu beitragen. Der private Konsum bremst. Für das Gesamtjahr gehen die LUKB-Analysten von einem BIP-Wachstum von 4,6 % und einer Inflationsrate von 1,1 % aus.
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