27. Januar 2026, 15.30 Uhr

LUKB-Länderfokus 01/2026: Weltwirtschaft wächst moderat weiter

Das Investment Office der Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat die neuesten Länderblätter sowie den Konjunkturausblick veröffentlicht. Während die Schweizer Wirtschaft an Fahrt aufnimmt und der Euroraum sich erholt, verliert das Wachstum in den USA und Japan an Dynamik.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

  • Schweiz: Die Konjunkturampel steht auf grün. Das signalisieren Frühindikatoren wie das KOF Konjunkturbarometer. Für die nächsten Quartale wird erwartet, dass sich die Binnennachfrage weiter erholt. Positive Impulse gehen sowohl vom Konsum als auch von den Bau- und Ausrüstungsinvestitionen aus. Die LUKB erwartet ein reales BIP-Wachstum von 1.3 % für 2026 und 1.6 % für 2027.

  • Euroraum: Die Wirtschaft befindet sich weiter auf Erholungskurs. Die Investitionen in Bauten und Ausrüstungen tendieren aufwärts. Der private Konsum bleibt eine wichtige Wachstumsstütze und profitiert von einer positiven Reallohnentwicklung sowie einer niedrigen Arbeitslosigkeit. Für 2026 wird ein Wachstum von 1.6 % und für 2027 von 1.8 % prognostiziert.

  • USA: Die US-Wirtschaft verliert an Fahrt. Der private Konsum wächst zwar noch solide, jedoch wird eine Konsumverlangsamung erwartet. Das Wirtschaftswachstum dürfte 2026 (1.9 %) und 2027 (1.5 %) weiter an Dynamik verlieren. Die Inflationsrate dürfte in den nächsten Monaten über 3 % steigen.

  • Japan: Das Wachstum verliert an Dynamik und dürfte 2026 auf 0.7 % sinken. Der Konsum wird von einem soliden Arbeitsmarkt gestützt, während die Exporte von höheren US-Zöllen gedämpft werden. Die Inflation dürfte sich bis 2027 nahe der Marke von 2 % stabilisieren.

  • Schwellenländer (BRIC-Staaten): Brasiliens Wirtschaft dürfte sich im Verlauf von 2026 (1.6 %) und 2027 (2.2 %) erholen. Chinas Wirtschaft leidet unter strukturellen Problemen; das Wachstum wird für 2026 auf 4.5 % und für 2027 auf 4.4 % geschätzt. Indiens Wirtschaft wird von einer soliden Inlandsnachfrage gestützt (Wachstum 2026: 6.5 %; 2027: 6.8 %), während Russlands Wirtschaft aufgrund straffer Fiskalpolitik und Sanktionen an Schwung verliert.

Die Dokumente mit den detaillierten Ausführungen finden Sie in der Box auf der rechten Seite.

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen eine spannende Lektüre.

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