9. April 2026, 14.00 Uhr

LUKB-Länderfokus 4/2026: Euroraum durch den Iran-Krieg gebremst, Brasilien und Russland profitieren

 


Sehr geehrte Medienschaffende

Das Investment Office der Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat aktualisierte Länderblätter sowie den Konjunkturausblick mit Stand vom 9. April 2026 veröffentlicht. Darin zeigen sich die regional unterschiedlichen Folgen des Iran-Krieges je nach Verfügbarkeit von Öl, Gas und weiteren Rohstoffen sowie von ihrer Exportabhängigkeit. 

  • Schweiz: Die Inlandsnachfrage bleibt der Wachstumsmotor. Der private Konsum profitiert von einer positiven Realeinkommensentwicklung, Investitionen werden von den günstigen Finanzierungsbedingungen gestützt. Die Inflation dürfte 2026 auf 0,8 % steigen.
  • Euroraum: Die negativen Folgen des Iran-Krieges für die Energieversorgung bremsen die Konjunkturerholung. Positive Impulse gehen u.a. von der expansiven Fiskalpolitik in manchen EU-Ländern aus. Die Inflationsrate dürfte kurzfristig über 2 % steigen. 
  • USA: Die konjunkturellen Perspektiven haben sich eingetrübt, weil die reale Kaufkraft der Privathaushalte abnimmt und sich die Unternehmen mit Investitionen zurückhalten. Die Inflationsrate dürfte in den nächsten Monaten über 3 % steigen.
  • Japan: Höhere Öl- und Gaspreise dämpfen Konsum und Investitionen. Dazu kommen sinkende Realeinkommen und eine schwächere globale Nachfrage nach Exportprodukten. Die LUKB-Analysten erwarten ein BIP-Wachstum von nur 0,4 %., während der bisherige Konsens bei 0,8 % liegt.
  • Schwellenländer (BRIC-Staaten): Brasilien profitiert als Rohstoffexporteur von den gestiegenen Rohstoffpreisen, Russland ebenso von steigenden Öl- und Gaspreisen. In China springt der private Konsum trotz diverser Anreize nicht nachhaltig an, dagegen profitiert die Hochtechnologiebranche von staatlicher Förderung. 

Die Dokumente mit den detaillierten Ausführungen finden Sie in der Box auf dieser Seite.

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen eine spannende Lektüre.

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Über die Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank AG betreibt 23 Geschäftsstellen mit rund 1'400 Mitarbeitenden und gehört zu den Top Ten der Schweizer Banken. Zu ihrem Kerngeschäft gehören die Vermögensberatung und -verwaltung, das Vorsorgegeschäft sowie die Immobilien- und Unternehmensfinanzierung. Kundennähe und Leistungsstärke zeichnen die LUKB aus und machen sie für Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende, Aktionärinnen und Aktionäre und die Region zur Bank erster Wahl.

Der Anlage-Entscheidungsprozess des Investment Office der LUKB wird durch einen Top-Down-Ansatz bestimmt. Somit kommt den makroökonomischen Überlegungen und den Studien von Gesamtmärkten eine entscheidende Bedeutung zu. Das Team der Finanzanalyse nimmt eine systematische Qualitätsprüfung von rund 1'200 Aktientiteln vor.