Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
Euroraum: Die Aussichten sind positiv, wobei die Inlandsnachfrage als Wachstumsmotor fungiert. Erwartet wird ein Wirtschaftswachstum von 1,6 % (2026) und 1,8 % (2027). Die EZB dürfte ihren Leitzins bei 2 % unverändert lassen, da die Inflation stabil nahe der 2-%-Marke bleiben sollte (Prognose 2026: 1,9 %).
USA: Das Wachstum verliert an Fahrt und wird für 2026 auf 1,7 % und für 2027 auf 1,5 % geschätzt. Gestiegene Zölle belasten den privaten Konsum, während die Inflation 2026 voraussichtlich auf 3,2 % steigt. Die Fed dürfte den Leitzins zunächst bei 3,75 % belassen.
Japan: 2026 dürfte das Wirtschaftswachstum an Dynamik verlieren, mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von 0,7 %. Während die Inflation bis 2027 in Richtung 2 % fallen sollte, wird erwartet, dass die Zentralbank den Leitzins im Prognoseverlauf moderat anhebt.
Schwellenländer (BRIC-Staaten): Brasiliens Wirtschaft dürfte sich im Verlauf von 2026 und 2027 erholen (Wachstum 2027: 2,2 %), gestützt durch einen soliden Arbeitsmarkt und erwartete Zinssenkungen. Chinas Wirtschaft wird primär von der Industrie getragen (Wachstum 2026: 4,5 %). Indien profitiert von einer starken Inlandsnachfrage (Wachstum 2026: 6,5 %), während Russlands Wirtschaft um 0,2 % schrumpfen könnte.
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