Geschätzte Medienschaffende
In unregelmässigen Abständen veröffentlicht das Research-Team der Luzerner Kantonalbank (LUKB) Sonder-Updates zu relevanten Marktereignissen. Das heutige Update befasst sich mit den Konsequenzen des eskalierten Iran-Konfliktes.
Die erste Reaktion der Finanzmärkte im asiatischen Handel zeigte Kursverluste bei den Aktienindizes, die sich meist zwischen -1 % und -2 % bewegten. Die Futures-Märkte für die Schweiz (-1,2 %), Deutschland (-1,7 %) und die USA (-1,0 %) zeigen vergleichbare Verluste. Der Rohölpreis stieg deutlich, z. B. bei der Sorte Brent um 8 % auf rund 78 US-Dollar. Der Goldpreis kletterte um rund 2 % auf ca. 5'380 US-Dollar. Sämtliche Märkte sind derzeit von ausgeprägten Schwankungsbreiten gekennzeichnet.
Etwas stabiler zeigten sich die Renditen, so blieb die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen der USA mit 3,95 % praktisch unverändert. Auch die Reaktion der Wechselkurse hielt sich in Grenzen. Der Euro verlor 0,5 % auf 0.904 und der US-Dollar zeigte sich stabil bei 0.769.
Das Investment Office der LUKB rät in der aktuellen Situation von Panikverkäufen ab und empfiehlt eine neutrale Aktienquote mit Schweiz-Fokus, eine leicht stärker gewichtete Obligationenquote mit einer Präferenz für Schwellenländer-Anleihen und Euro-Staatsanleihen mit hoher Bonität sowie Positionen in Rohstoffen mit einer Präferenz für Gold.
Das Dokument mit den detaillierten Ausführungen finden Sie auf dieser Seite verlinkt (PDF).
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